Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Als Hans Carl von Carlowitz Anfang des achtzehnten Jahrhunderts den Begriff der "Nachhaltigkeit" eingeführt hat, war ihm insbesondere der Umgang mit Holz als nachwachsende Ressource wichtig. Spätestens mit der Industrialisierung weitete sich der Bedarf an anderen Materialien aus, was bis heute andauert. Einzig und alleine die Bewusstwerdung dessen, dass auch die Ressourcen der Erde endlich sind, brachte diesen Begriff in unsere Gegenwart wieder zurück.

Wir sind nur am Anfang dessen, was eine wahre Bewusstwerdung in Richtung weltweiter absoluter Nachhaltigkeit angeht. In utopischen Romanen und Geschichten, die sich in der fiktiven Zukunft abspielen, so zum Beispiel Star Trek, erhascht man eine leichte Ahnung dessen, was "absolut" im Hinblick der Nachhaltigkeit bedeutet. Hier und da heißt es heutzutage "zero waste", heißt "null Abfall", mal gelingt es mehr, mal weniger, Tendenzen gegen null sind aber schon recht fortschrittlich. Leider sind die Mülltonnen, egal welcher Art immer noch übervoll am Tag der Entleerung an den Straßen in Deutschland, in manchen Gebieten quellen die Restmülltonnen regelmäßig viel zu früh bereits über, da wo fast gar nichts drin sein sollte, wenn der Mensch lernt zu trennen und es auch konsequent macht. Mit gutem Beispiel voran sind vereinzelt einige Bürger bemüht so gut wie nur möglich schon beim Einkauf den Müll zu vermeiden (auf dem Markt geht die Karotte und Gurke direkt ins Körbchen und muss nicht in Plastik oder Tüte gepackt werden).

Wir können die Menschen nicht ändern, ändern kann sich aber der Mensch selbst, jeder einzelne, der eine langsamer, der andere schneller.

Textil-Müll-Vermeidung

In Sachen Nachhaltigkeit hat der Tausch von Kleidung, ob nun bereits getragen oder nur im Schrank zum "wohnen" gelassen, einen großen Stellenwert. Die Massen an gespendeter Kleidung bei Wohlfahrtsorganisationen beweisen, dass es der Menschheit immer noch gut geht, wenn saisonal regelmäßig säckeweise neues zum Anziehen gekauft und mindestens genauso viel weggegeben wird. Ein gut genähtes Kleidungsstück aus gutem Material kann mehrere Generationen lang dienen, unsere Großmütter und Urgroßmütter wussten es noch. Unsere Generationen scheinen das Reparieren und Umnähen von Sachen vergessen zu haben und ganz nach dem Motto: "das lohnt sich nicht" oder "dafür habe ich keine Zeit" entstehen unnötige "Abfall"-Berge. Traut euch wieder praktisch zu denken, DAS lohnt sich garantiert!

Zum Nachahmen erwünscht!

Tauschregal

außer, dass gerne was rausgenommen und/oder etwas hinein gestellt werden
darf, gibt es folgende Tauschregal-Regeln:

  1. Keine Lebensmittel oder Kleidung.
  2. Keine schmutzige und / oder kaputte Tauschware mitbringen.
  3. Keine Bücher oder Gegenstände, die diskriminierende, politisch inkorrekte oder
    nicht jugendfreie Ansichten präsentieren.
  4. Keine Werbung, egal ob aus der Marketing- oder Politik-Branche mit integrieren.
  5. Keine Ware neben oder auf das Regal stellen / legen, wenn alles voll ist, später
    wieder gerne vorbei schauen.

Dankeschön!

Beidseitiges Natur-Co-Upcycling

..wenn Vögel ihre Nester bauen, benutzen sie alles Mögliche, was ihnen in ihren Augen nützt...was wir Menschen machen können ist, ihnen natürlichere Baumaterialien zur Verfügung zu stellen...beim Nähen oder Stricken entstehen immer "Abfälle", Baumwollstoffe und Naturfasern lassen sich wunderbar in Handumdrehen in kleine Stücke schneiden. Im Körbchen zum Beispiel am Baum gehängt können diese Sachen dankbar von Vögeln oder Eichhörnchen zum Nestbau mit verwendet werden...es kann auch bunt werden, schön ist es, wenn es natürlich bleibt. Das kann dann so aussehen:

Natürliches Nestbau-Material für Vögel und Eichhörnchen von Menschen
FlechtBILD für´s menschliche Auge, Nestbau-Fundgrube für Vögel und Eichhörnchen

Aus "Müll" was Neues erschaffen...gewußt wie!

Hut aus Tetrapack-Außenverpackung genäht
Hut aus Tetrapack-Innenverpackung genäht
Hut aus alten VHS-Kassetten-Bändern gehäkelt